Bezahlte Newsletter, Zeitungs-Digitalabo mit Paywall und E-Paper, Print-Abos mit Versanddatei und Auflagen-Report — Bestellseite, Zahlung an den Verlag, Leserkonto ohne Passwort.
Broschüre „DivineMind.AI — Verlagswesen“ (PDF, 14 Seiten) · Leser-Abos stehen auf den Seiten 8–10.
1. Abo-Produkt anlegen
Leser-Abos · Bestell-Link
- Menü „Leser-Abos“ › Abo-Produkte › Neues Abo-Produkt: Name, Preis brutto, USt-Satz, Abrechnung (monatlich, vierteljährlich, jährlich), Probezeit, Kündigungsfrist, Mindestlaufzeit.
- Sie bekommen sofort einen Bestell-Link. Verlinken Sie ihn auf Ihrer Website oder im Newsletter-Teaser.
- Preis- oder Friständerungen gelten nur für neue Bestellungen; laufende Abos behalten ihre Bedingungen.
- Abrechnung auch halbjährlich: Zur Wahl stehen monatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich. Probezeit 0 bis 365 Tage — der Leser hinterlegt bei der Bestellung sein Zahlungsmittel. Die Liste zeigt, wie viele Abos gerade „In Probezeit“ sind.
- Für Deutschland prüft das Formular die Grenzen nach § 309 Nr. 9 BGB: Mindestlaufzeit höchstens 24 Monate, danach Kündigungsfrist höchstens 1 Monat.
2. Bestellung durch den Leser
- Die Bestellseite zeigt Preis inkl. USt, Laufzeit, Kündigung, Zahlweg, Ihre Anbieterangaben und die Widerrufsbelehrung in 30 Sprachen.
- Der Leser bestellt mit dem Knopf „Zahlungspflichtig bestellen“. Zahler und Empfänger können verschiedene Personen sein (Geschenk, Firmenabo).
- Erst nach der Bestätigung per E-Mail (Double-Opt-in) entsteht das Abo. Danach zahlt der Leser online über Ihr Mollie-Konto; die Abo-Rechnung erstellt DivineFinance.
3. Leserkonto und Kündigung
- Leser melden sich mit einem Link per E-Mail an, ein Passwort gibt es nicht. Sie sehen Abo, Zahlstand und Rechnungen und ändern ihre Lieferadresse.
- Kündigen geht in zwei Schritten mit Bestätigung per E-Mail, auch ohne Anmeldung über „Verträge hier kündigen“. Das Abo endet zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums.
- Innerhalb von 14 Tagen kann der Leser im Konto widerrufen.
4. Ausgabe versenden
- Ausgaben & Versand › Neue Ausgabe: Betreff, Inhalt (HTML) und optional ein PDF. Das PDF liegt privat und geht nur an Abonnenten.
- „Empfänger prüfen“ zeigt, wer die Ausgabe bekommt: nur laufende und bezahlte Abos (oder in der Probezeit). Gekündigte Abos bekommen nach dem Kündigungstermin nichts mehr.
- Vor dem ersten Versand jeder Ausgabe geben Sie über den Autonomie-Knopf frei (Automatisierung › Freigaben). Danach geht die Ausgabe in Paketen über Ihr verbundenes Postfach raus.
5. Zeitungs-Digitalabo: Paywall, E-Paper, Widerruf
- Leser-Abos › Digital: Digital-Zugang einschalten, Ihre Website-Adresse eintragen, freie Artikel je Monat und Geräte je Abo (Standard 3) festlegen, Einbau-Code kopieren.
- Auf der Artikelseite steht nur der Anreißer. Den Volltext legen Sie unter „Artikel hinter der Paywall“ mit derselben Kennung ab; das Snippet zeigt ihn nur, wenn das Abo läuft und bezahlt ist (oder ein freier Artikel übrig ist).
- Leser melden sich auf Ihrer Website mit einem Link per E-Mail an. Ist eine Zahlung offen, ist der Zugang gesperrt und der Leser sieht „Jetzt bezahlen“.
- E-Paper: PDF je Ausgabe hochladen. Es bleibt privat; Leser öffnen es im Leserkonto oder über die tägliche Mail mit persönlichem Link, jede Seite trägt ihre Leser-Kennung.
- Tägliche E-Paper-Mail: Unter „Tägliche E-Paper-Mail“ legen Sie die Uhrzeit fest (Zeitzone Ihrer Firma). Ab dann geht die Mail mit dem persönlichen Link an alle bezahlten Digital-Abos — freigegeben über den eigenen Autonomie-Knopf „E-Paper versenden“. Das Wasserzeichen mit der Leser-Kennung steht auf jeder Seite.
- Auf der Bestellseite gibt es „Vertrag widerrufen“ ohne Anmeldung mit Eingangsbestätigung per E-Mail (EU-Widerrufsfunktion).
6. Print: Versanddatei und Auflage je Ausgabe
- Leser-Abos › Print: Titel (Magazin) des Print-Produkts wählen, für Deutschland die Zeitungskennzahl (ZKZ) eintragen und festlegen, ob Kündigungen zur Ausgabe statt zum Periodenende wirken.
- Abo im Verlag erfassen: bezahlt (Abo-Rechnung mit Bezahl-Link über Ihr Mollie-Konto) oder Frei-, Beleg-, Pflicht- und Tauschstück ohne Rechnung, mit Grund und Laufzeit. Sammelbezug: ein Zahler, beliebig viele Empfänger mit eigener Stückzahl. „Geworben von“ und Prämie werden nur vermerkt.
- Urlaub: Pause (keine Lieferung) oder Nachsendung an eine andere Adresse für einen Zeitraum. Ob die Pause das Abo verlängert, legen Sie je Produkt fest (siehe 7).
- Ausgabe wählen: Die Empfängerliste prüft am Erscheinungstag jedes Abo (Vertrag läuft, kein Urlaub, bezahlt) und nennt den Grund, warum ein Abo nicht beliefert wird. Daraus erzeugen Sie die Adressdatei für die Österreichische Post, die Pressepost-Datei für die Deutsche Post oder eine CSV für Zustellfirma und Druckerei. Die Dateien liegen privat, jeder Abruf wird protokolliert.
- Auflagen-Report: Abo-, Frei-, Beleg- und Auslandsstücke kommen aus der Bezieherdatei; Druckauflage, Einzelverkauf und Remission tragen Sie ein. Sie sehen die Felder nach ÖAK- und IVW-Richtlinien, frieren den Stand zur Meldung ein und exportieren ihn. Die Meldung selbst machen Sie bei ÖAK bzw. IVW.
7. Print: Pause, Kündigung und Sammelbezug abrechnen
- Leser-Abos › Print: Versand & Auflage › beim Produkt wählen Sie drei Schalter. Alle sind zu Beginn aus; dann bleibt die Abo-Rechnung bei Pause, Kündigung und Sammelbezug unverändert.
- „Pause verlängert das Abo“: Eine Urlaubs-Pause verschiebt die nächste Abrechnung um die Pausentage. Eine Nachsendung verlängert nie.
- „Anteilige Gutschrift bei Kündigung zur Ausgabe“: Endet das Abo vor dem Ende des bezahlten Zeitraums, entsteht ein Gutschrift-Entwurf für die nicht gelieferten Tage (höchstens einer je Rechnung). Nach der Kündigung sehen Sie Nummer und Betrag oder den Grund, warum keine entstand. Sie prüfen und verschicken ihn unter Finanzen › Gutschriften. Beim Widerruf gilt das nicht.
- „Sammelbezug: Preis folgt den Exemplaren“: Über „Sammelbezug“ am Abo fügen Sie Empfänger hinzu oder ändern Stückzahlen. Ab der nächsten Abrechnung gilt Preis = Exemplare × Preis je Exemplar; bereits abgerechnete Zeiträume bleiben. Ist der Schalter aus, lassen sich bezahlte Sammelbezüge nicht ändern.
8. Abo-Rechnungen und AIRIS
- Abo-Rechnungen: Jedes bezahlte Abo hat eine Abo-Rechnung in DivineFinance. Dort sehen Sie Intervall und nächste Rechnung; der Leser zahlt über den Bezahl-Link Ihres Mollie-Kontos. Frei-, Beleg-, Pflicht- und Tauschstücke haben keine Abo-Rechnung.
- AIRIS zu Leser-Abos: Fragen Sie im Chat z. B. „Wie viele Abonnenten hat der Newsletter?“ oder „Wer hat diesen Monat gekündigt?“ — AIRIS liest den Abo-Stand und die Kündigungen. Ausgaben, Belege und die E-Paper-Mail verschickt AIRIS nicht selbst; das läuft über die Freigabe bzw. den Autonomie-Knopf.
TIPP: Hinweis
Der Versand ist Vertragserfüllung, keine Werbung: Es braucht keine Werbe-Einwilligung, und „Abbestellen“ führt zur Kündigung. AIRIS beantwortet Fragen wie „Wie viele Abonnenten hat der Newsletter?“ oder „Wer hat gekündigt?“.