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Sechs Fragen an jeden KI-Anbieter, bevor Sie ihm Kundendaten anvertrauen

Datenschutz bei KI ist kein Bauchgefühl. Mit sechs Fragen trennen Sie seriöse Anbieter von riskanten, ohne Jurist zu sein.

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DivineMind Team
15 ta’ Ottubru 20262 min qari
Sechs Fragen an jeden KI-Anbieter, bevor Sie ihm Kundendaten anvertrauen

Viele Unternehmen zögern bei KI wegen des Datenschutzes, oft zu Recht. Die gute Nachricht: Man muss kein Jurist sein, um seriöse Anbieter zu erkennen. Diese sechs Fragen sollten Sie jedem Anbieter stellen, bevor Kundendaten fließen. Wer ausweicht, hat damit schon geantwortet.

1. „Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?“

Nach Artikel 28 DSGVO braucht es einen Vertrag, in dem der Anbieter zusichert, Daten nur nach Ihrer Weisung zu verarbeiten. Ohne diesen Vertrag keine Kundendaten.

2. „Wo liegen die Daten, und wer ist noch beteiligt?“

Fragen Sie nach Rechenzentren und Unterauftragsverarbeitern. Datenhaltung in der EU vereinfacht die Rechtslage deutlich.

3. „Werden meine Daten zum Training verwendet?“

Die richtige Antwort ist Nein. Ihre Kundendaten gehören Ihnen, nicht dem Modell eines Anbieters.

4. „Sieht die KI mehr als der Mitarbeiter, der fragt?“

Eine oft übersehene Frage. Eine KI, die alles weiß, kann versehentlich Informationen an Kollegen weitergeben, die diese sonst nicht sehen dürften, etwa aus privaten Postfächern oder persönlichen Kalendern. Für Antworten der KI müssen dieselben Rechte gelten wie für den Menschen.

5. „Was darf die KI ohne mich tun, und kann ich das ändern?“

Je Aufgabe sollte einstellbar sein, ob die KI vorschlägt, nach Freigabe handelt oder selbstständig arbeitet, und es sollte jederzeit zurücknehmbar sein.

6. „Kann ich jede Handlung nachvollziehen?“

Ein Protokoll, was die KI wann warum getan hat, ist die Grundlage für Kontrolle und für Auskunftsanfragen.

Und außerhalb der EU?

Im Vereinigten Königreich gilt die UK GDPR mit ähnlichen Grundsätzen, in den USA unter anderem Landesgesetze wie der California Consumer Privacy Act, in Kanada PIPEDA. Die sechs Fragen sind überall ein guter Ausgangspunkt. Eine Rechtsberatung ersetzen sie nicht.

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