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DivineMind.AI mit Sitz in Wien entwickelt ein Betriebssystem für kleine und mittlere Unternehmen. Rechnungswesen, E-Mail, Kundenverwaltung, Kalender, Lager, Kasse und Branchenfunktionen laufen in einem System, darin arbeitet die KI-Mitarbeiterin AIRIS per Chat und Stimme. Was nach außen geht, gibt ein Mensch frei. Daten in der EU, Oberfläche in 30 Sprachen. divinemind.ai

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Langfassung · ca. 1.000 Zeichen

DivineMind.AI FlexCo mit Sitz in Wien entwickelt ein Betriebssystem für kleine und mittlere Unternehmen. Rechnungswesen, E-Mail, Kundenverwaltung, Kalender, Aufgaben, Lager, Kasse, Zeiterfassung und Branchenfunktionen laufen in einem System statt in fünf getrennten Programmen. Darin arbeitet AIRIS, eine KI-Mitarbeiterin, mit der man per Chat oder Stimme spricht. Je Bereich legt der Betrieb fest, was AIRIS selbst erledigt und was zur Freigabe vorgelegt wird; Mails an Kunden und Zahlungen gibt ein Mensch frei. Fehlt einem Betrieb ein Ablauf, sagt er es AIRIS: Eine KI programmiert und testet die Erweiterung, ein Mensch gibt sie frei. Die Daten liegen in der EU, die Oberfläche gibt es in 30 Sprachen.

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Kurzprofil

Benjamin Dosenciuc hatte 2023 die Idee zu DivineMind.AI und begann, die Software selbst zu programmieren. Heute leitet er als CEO der DivineMind.AI FlexCo in Wien Produkt und Strategie. Vorher automatisierte er Rechnungen für sein Unternehmen Abo-drive, führte einen Wiener Heurigen und arbeitete im B2B-Außendienst.

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Die Software, die er selbst gebraucht hätte.

um 2020 – Rechnungen per Code statt per Hand: Für sein damaliges Unternehmen Abo-drive kostete die Rechnungserstellung jeden Monat mindestens acht Stunden. Dosenciuc programmierte die Abläufe für Angebote und Rechnungen selbst in PHP, sie liefen im täglichen Betrieb.
Heuriger in Wien – Eine Kasse, sonst wenig: Als Betreiber eines Wiener Heurigen hatte er ein Kassensystem, aber keine Warenwirtschaft und keine gemeinsame Lösung für Einkauf, Dienstplan, Finanzen, Rechnungen und Aufzeichnungspflichten. Vieles lief von Hand.
B2B-Außendienst – Dieselben Probleme bei anderen: Im Außendienst traf er Betriebe ohne Kundenverwaltung, mit mehreren getrennten Programmen und Verträgen auf Papier. Die Unternehmer schilderten ihm immer wieder ähnliche Schwierigkeiten.
August 2023 – Die Idee: Dosenciuc führte seine Erfahrungen zusammen: eine Plattform, die die Bereiche eines Betriebs verbindet und wiederkehrende Arbeit übernimmt. Anforderungen und Abläufe hielt er zuerst auf Papier fest.
November 2023 – Er programmiert selbst: Im November begann er mit der Programmierung, im Dezember entstand der Name DivineMind.AI. Kundenverwaltung, Kalender, Aufgaben, Dokumente, Rechnungen, Finanzen und Branchenabläufe kamen Schritt für Schritt dazu, viele davon aus Gesprächen mit Unternehmern.
2024 – Aus dem Projekt wird eine Firma: In Wien entsteht die DivineMind.AI FlexCo. Die Software wächst weiter, Funktion für Funktion.
Januar 2025 – Warum bediene ich das noch selbst?: Die Werkzeuge waren da, die Arbeit blieb: Kunden öffnen, Informationen suchen, Aufgaben anlegen, Rechnungen und Mails vorbereiten. Die KI sollte selbst erkennen, welche Werkzeuge ein Auftrag braucht, und sie einsetzen. Die Assistentin bekam den Namen AIRIS.
Oktober 2026 – Die Software erweitert sich per Nachricht: AIRIS nimmt Erweiterungswünsche entgegen. Eine KI programmiert sie, testet sie im Demo-Konto und erstellt ein Erklärvideo. Live geht die Erweiterung erst, wenn ein Mensch bei DivineMind sie abgenommen hat.

„Ich hatte irgendwann alle Werkzeuge, die ich für mein Unternehmen brauchte. Aber ich musste sie immer noch selbst bedienen. Also wollte ich eine KI, der ich einfach sagen kann: Mach das bitte für mich.“
Benjamin Dosenciuc, CEO

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